HPS Ausbildung 2022-2023 LAVENDEL

nisch anders ein. Und die DozentInnen lernen, wie sie auch hybrid gut unterrichten. Wir sind neugierig, wo wir diesbezüglich in einem Jahr sind. Apropos OdAs, das sind ja die Berufsorganisationen, die für die eidg. Diplome zuständig sind, seit 2015 gibt es nun diese eidg. Diplome. Wie seid ihr zufrieden damit? Ihr wart ja in dieser Berufsentwicklung ziemlich entscheidend dabei? Hein: Ja, dieses Mitwirken war spannend, auch anstrengend, es dauerte ja mehr als 15 Jahre. Doch hat diese Berufsentwicklung ja wirklich etwas ausgelöst, das für das Schweizer Bildungs- und Gesundheitswesen sicherlich gut ist. Ulrike: Und weil das alles ja hochoffizielle eidgenössische Berufsabschlüsse sind, gibt es auch Bundesbeiträge an die Ausbildungen. Plus unsere Vorfinanzierung, die ist für viele sehr hilfreich. Peter: Hinsichtlich Zufriedenheit, da müsste man ja eigentlich die AbsolventInnen fragen, was sie dazu denken. Mein Gefühl ist, dass da schon eine grosse Zufriedenheit ist. Die eidgenössischen Diplome sorgen schliesslich dafür, dass man fachlich super ausgebildet ist. Auch schulmedizinisch, psychologisch und unternehmerisch. Ich finde das sehr wichtig. Hein: Für die Praxisführung bedeutet das, dass man sich sehr gut positionieren kann: Man hat ein eidgenössisches Diplom in der Tasche, das haben nicht alle, da ist viel Kompetenz. Bundesbeiträge – Seite 32 Eidg. Abschlüsse – ab Seite 32 Die Ausbildungen, also die Studiengänge mit Ziel eidg. Diplom, sind sehr umfassend geworden. Hein: Ja, die Anforderungen sind hoch. Aber wie unsere Erfahrung mittlerweile zeigt, sind diese Ausbildungen durchaus machbar. Man wächst ja an Herausforderungen, und man hat etwas von diesem Einsatz: ein stark fundiertes Wissen und ein überaus praxisorientiertes Können. Dass jemand mit der Ausbildung aufhört, kommt praktisch nicht vor. Peter: Auch die PatientInnen und KlientInnen profitieren von dieser Professionalisierung. Zum Beispiel was die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin anbelangt. Wir haben mit unseDas HPS-Büroteam, v.l.n.r.: Andrea Brütsch, Melanie Schmidli, Alexandra Stein, Petra Reichlin und Ayke Mauve. 8 Interview mit der Schulleitung

RkJQdWJsaXNoZXIy MzA1MTI=