HPS Ausbildung 2022-2023 LAVENDEL

Eric Haberthür Dipl. Arzt, WestMed-Dozent Shiatsu: «Wo manifestiert sich Unruhe?» «Wesentlich ist meine eigene innere Stille: Wu wei. Ihr entspringt das Nichts-Tun – ein Zustand, der mich hoch präsent sein lässt. Meine KlientIn, bei Unruhe, fordere ich auf, den Körper zu spüren, in der Verbindung zum Boden, den Atem zu beobachten. Langsam verlieren die Gedanken an Bedeutung, sie haben eine starke Abneigung gegen dieses stille Beobachten des Atems, gegen das stille Spüren der Verbindung zur Erde. Worte braucht es nur selten, Shiatsu ereignet sich energetisch. Ein lautloses Gespräch. Wie und wo berührt werden darf, geschieht durch Bo Shin, entspanntes Schauen: Was teilt mir der Körper der KlientIn nonverbal mit? Wo manifestiert sich die Unruhe? Die Berührung dann geschieht nahezu nichtphysisch. Schon bevor ich die Stelle mit meinen Händen berühre.» Schulmedizin: «GABA, es geht aber auch anders» «Das Grosshirn, da sind ja unsere Gedanken drin, auch ihre Karusselle, hat einen Schalter, sogar einen Dimmer: das GABA-System. Hat man wenig GABA, ist man nervös, übererregt, ängstlich. Also: GABA geben. Leider haben aber alle Medikamente, die so auf das Hirn einwirken, ein grosses Suchtpotential, du erhältst sie wirklich nur für den Notfall verschrieben, bei einer Scheidung oder sonst einer Krise. Viel besser, auch wenn sie oft erst nach längerer Anwendung richtig wirkt, ist diejenige Biochemie, die zum Beispiel in Lavendel, Baldrian oder Johanniskraut steckt, also in allem, was die TEN, TCM oder Ayurveda-Medizin so draufhat. Zusätzlich Shiatsu oder TuiNa oder Massagen. Oder Yoga oder QiGong, beide enthalten etwas Meditatives und sind selbstaktiv, sodass sie ordnend, strukturierend und beruhigend wirken.» 21 Thema: Lavendel

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